Süßes oder Saures

Es gibt immer eine Alternative!

Es wird teuer.

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Höhere Gebühren, weniger Filialen, weniger Personal, das sind die „Ertragsquellen“, die Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon ausgemacht hat, um die Sparkassen durch die Niedrigzinsphase zu steuern. „Die Zeiten des kostenlosen Girokontos sind vorbei“ lautet das Motto der Stunde. Inwieweit das eine sinnvolle Strategie sein kann, hat der geschätzte Kollege Prof. Andreas Buschmeier in seinem Blog schon erörtert. Ich will es etwas ergänzen.

Es mag ja sein, und die Zahlen sprechen dafür, dass die Sparkasse der größte Online-Anbieter im Banking in Deutschland ist. Die Menschen gehen, sagt Fahrenschon immer wieder, mehr online als in die Filiale. Aber: was genau kann die Sparkassen-App bzw. das Sparkassen-Onlinebanking denn mehr im Vergleich zum Wettbewerber aus dem Direktbankbereich? Ihnen fällt nichts ein? Mir auch nicht. Weshalb sollte der Kunden denn dann bei der Sparkasse Gebühren zahlen, die er beim Wettbewerb bei mindestens gleicher Leistung nicht zu zahlen braucht? Für die Filiale, die er nicht nutzt? Für Dienstleistungen, die er in Anspruch nehmen könnte, für die er sich dann aber eine andere App oder einen Finanzberater sucht? Nach fest kommt ab. Dieser alte Handwerkerspruch könnte sich auch bei den größten Finanzierern des Handwerks, den Sparkassen, bewahrheiten.

Zusätzliche Ertragsquellen kann man erschließen, in dem man investiert. In die bessere Online-Anwendung. In bessere Mitarbeiter. In Kundennähe. Nur dann kann man den Kunden umfassend beraten. Nur dann kann man die Wertschöpfung pro Kunde erhöhen. Denn da steckt das eigentliche Problem der Sparkassen. Sie haben die meisten Kunden. Sie machen zu wenig daraus.

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